Zum Beginn: Rückblick

So, jetzt sollte fürs erste Mal wieder alles vorübergehend endgültig eingerichtet sein am Sprachsalzblog07 (wenn jemand auf gröbere Unordnungen oder sonstiges draufkommt, bitte melden), bleibt also mir als Webloghost nur mehr mich zurückzulehnen und zu hoffen, dass das Resümee heuer dann weniger zerknirscht ausfallen wird als letztes Jahr.
Das liegt natürlich vor allem an den UserInnen da draußen, an den lesenden AutorInnen, an den BesucherInnen vor Ort, die dieses Experiment hier entweder wieder als Störung bei der kontemplativen Hingabe an die Lesungen empfinden oder sich vielleicht doch auf etwas Neues einlassen werden können.
Zumindest in meiner Wahrnehmung sind Blogs und alles, was sich im Netz2.0 sonst so tut, mittlerweile sowieso soweit im Mainstream angekommen, dass sogar entlegene Subsysteme wie der Literaturbetrieb nicht darum herum können, sie als selbstverständliche Gegebenheit zu akzeptieren. Die Aufregung um das nächste neue Ding ist verflogen, zurück bleibt ein bisschen Selbstverständlichkeit. Vielleicht ist es das, was ich mir für das heurige Sprachsalzblog wünschen würde: Ein bisschen unaufgeregte Normalität. Das Netz beißt nicht, es ist vor allem ein einziger großer, uns alle sanft umschlingender Text. Tun Sie doch nicht so, als wären Sie gar nicht da.
von assotsiationsklimbim am Mittwoch, 8. August 2007, 12:08 unter sprachsalz tagebuch